Tag 55


162 km von Woimbey über Toul und Charmes nach Bruyeres

Die Gewitterwolken hängen über den Vogesen und ich bin deshalb in Bruyeres hängengeblieben. Ich wollte eigentlich noch bisschen weiterradeln, um es dann morgen einfacher zu haben, aber im Gewitterregen bei Blitz und Donner keine gute Idee. Auch hier lechzt alles nach Regen und wenn er so wie jetzt runterkommt, ohne Schaden anzurichten, werden alle froh und dankbar sein.
Meine Erkenntnis heute: es gibt tatsächlich ausgleichende Radelgerechtigkeit. Ich hatte heute leichten Rückenwind und bei angenehmen 28 Grad war es zwar um die 10 Grad kühler als gestern, dafür um Längen angenehmer. Zudem war die Strecke recht flach. So ging es fast 50 km dem Moselkanal entlang und das auf allerbestem Geläuf, sprich feinem Teer. So kam ich also doch flott vorwärts, trotz meinen schweren Beinen von der Überanstrengung gestern.
Und wieder haderte ich etwas mit der dünnen Nahversorgung in den kleinen Ortschaften. Der Ort, den ich  mir zur großen Rast ausgesucht hatte (Vaxoncourt) war komplett ohne Laden oder Gaststätte und ich darbte fast 30 km bis endlich etwas kam. Dann aber gleich das ganze Programm, also alle Supermärkte von Intermarche bis Aldi und Lidl.
Morgen geht es weiter über den Hartmannswillerkopf zu meiner Tochter Lisa nach Freiburg. Meine Tour neigt sich allmählich ihrem Ende entgegen und ich hab seit zwei Tagen keinen Stress mehr mit dem Hinterrad.

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