Tag 50


95 km von Kingsdown nach Dover, von dort mit der Fähre nach Dünkirchen und mit dem Fahrrad dann nach Armentieres

Kaum hat man sich so richtig auf den Linksverkehr eingestellt, muß man sich auch schon wieder umstellen. Das war echt gar nicht ganz so einfach und zum Glück haben mir die AutofahrerInnen den einen und anderen Abbiegefehler nachgesehen.
Die Fährüberfahrt selber war entspannt. Davor war es bisschen hektisch, bis ich mich zurechtfand und wusste wohin und mein Fährticket konnte ich auch nicht mit der Karte bezahlen (technischer Fehler) und musste dann nochmal Geld am Automat ziehen, zu ziemlich ungünstigen Konditionen. Aber was soll’s.
Das Hinterrad eierte mehr und mehr und schleifte schon am Schutzblech. Für mich war klar da, muß ein neues her. Aber auch hier Fehlanzeige bei den ersten Radläden. Immerhin fand ich jemanden, der -nach der Mittagspause – die gebrochenen Speichen ersetzte und das Rad recht engagiert wieder fahrtüchtig machte. Und bislang rollt es prima. Immerhin schon ganze 70 Kilometer. Doch es bleibt eine Gradwanderung und ich sitze leicht angespannt deshalb auf dem Fahrrad.
In Frankreich war gut radeln. Breite Straßen, besserer Teer, weniger Verkehr, nicht soviele Supermärkte, schöne Städtchen- noch geschmückt vom Nationalfeiertag und den Hüpfburgen und dem Softeiswagen- und flach war es auch und ich konnte freudig dahinpedalieren.
Ich baue nun – ziemlich müde – kurz vor Lille, in einem kleinen Park mein grünes Zelt auf und freu mich auf den verdienten und erholsamen Schlaf.

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