Tag 12

89 km bis kurz vor der Hafenstadt Plymouth 

Ganz unerwartet setzte morgens Nieselregen ein, als ich am Zelt abbauen war und der begleitete mich auf der Strecke mal mehr und mal weniger.
Die vielen Auf-und Abstiege fordern mich ziemlich. Bergauf kostet mich jedes Kilo Gepäck am Fahrrad Kraft und Schweiß und bergab hab ich dann so ne Wucht und Geschwindigkeit, daß die Bremsen an ihre Grenzen kommen. Bei knackigen Steigungen und Abfahrten von
16 % und mehr ist das auch kein Wunder.
Dazu die engen Straßen, wo es selbst wenn Auto und Fahrrad sich begegnen, manchmal Rangierkünste bedarf. Volle Konzentration ist da bergab gefordert und ein gwisses Gottvertrauen, daß in der uneinsehbaren Kurve niemand entgegenkommen wird.
Mit dem Campingplatz hatte ich insofern Glück, daß der eigentlich geschlossen hat, aber für mich als Fahrradfahrer – und bei Regenwetter dazu – der Besitzer ein Auge zugedrückt hat. Und so hab ich mit ein paar wenigen Dauercampern den Platz für mich und konnte in Ruhe erfolgreich Wäsche waschen. Geld wollte der gute Mann auch keines von mir, schließlich sei ja geschlossen.

Auch ungewöhnlich: der Radweg führte kilometerweit immer mal wieder so der Autobahn entlang.

Eine Meile im Regen ins Pub zum Fußball schauen hingeradelt und eine Meile im Regen zurück. Schön war’s. Was tut man nicht alles für einen netten Fußballabend.

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